Chronik der Familie Stegenwallner – Geschichte lebendig machen
Willkommen bei Stegenwallner.info, Ihrer Quelle für die faszinierende Genealogie der Familie Stegenwallner. Tauchen Sie ein in die bewegte Vergangenheit unseres Vorfahren Veit Stegenwallner, der wegen des Festhaltens an seinem Glauben die Heimat verlassen und mit einem gut dokumentierten Flüchtlingstreck in die neue Heimat nach Ostpreußen ziehen musste.

Wappen St. Johann

Wappen Insterburg
Von St. Johann nach Groß Aulöwen
Die bewegende Geschichte unseres Urahns Veit.
Die Familie Stegenwallner hat eine lange und fazinierende Geschichte. Ihre zweifelsfrei nachvollziehbaren Wurzeln reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück.
Die Anfänge
Ihre Ursprünge sind in den ländlichen Gebieten Salzburgs zu finden, präzise in St. Johann im Pongau. Im Jahr 1716 kam dort unser Vorfahre Veit Stegenwallner als Sohn der Eheleute Johann (genannt Hans) Stegenwallner und Maria (geb. Mayr) zur Welt. In der Kirche zu St. Johann wurde er am 23. Januar 1716 getauft.
Die Vertreibung aus der Heimat
Im katholischen Erzstift Salzburg hatten sich über Generationen hinweg protestantische Gemeinden (sog. „Geheimprotestanten“) gehalten. Im Jahr 1731 erließ Erzbischof Leopold Anton von Firmian das Emigrationsedikt: Alle Protestanten mussten innerhalb kürzester Zeit Ihre Heimat verlassen. Es sei denn, sie konvertierten zur katholischen Religionszugehörigkeit, basierend auf dem Grundsatz „Cuius regio, ejus religio (wessen Land, dessen Glaube). Hierdurch verloren über 20.000 Menschen Hab und Gut und machten sich notgedrungen auf den Weg.
Der Weg in die neue Heimat (die „Salzburger Exulanten“)
König Friedrich Wilhelm I. in Preußen (der „Soldatenkönig“) sah eine Chance, dadurch dünn besiedeltes Regionen in Ostpreußen zu bevölkern und lud die Exulanten durch das Preußische Einladungspatent in sein Reich ein.
Die Flüchtlinge zogen in großen Trecks in den Jahren 1731/1732 über die Alpen und quer durch Deutschland. Die meisten Routen gingen über Regensburg / Halle (Saale) und Berlin nach Königsberg und von dort per Schiff weiter in das „Preußische Litauen“ (die östlichen Gebiete Ostpreußens. Veits Ankunft in Ostpreußen erfolgte wahrscheinlich zwischen Mai und August 1732. Veit zog konkret nach Groß Aulöwen / Amt Georgenburg (dem späteren Kreis Insterburg). Die Einwanderer in dieses Amt kamen meistens mit der mittleren Treckgröße (ca. jeweils 10 bis 20 Personen) an.
Heirat / Kinder / Tod
Seine Ehefrau Catharina er er bekamen neun Kinder, die allerdings teils im Kleinkindesalter verstarben:
Mathias 1738 – 1740
Mathias 1740 – 1743
Friedrich 1742 – ?
Maria 1743 – 1744
Barbara ca. 1743 – ?
Catharina ca. 1743 – ?
Veit 1748 – ?
Johann 1750 – ?
Peter ca. 1753 – 1808 (unsere Ahnenlinie).
Nach dem 19. Dezember 1777 verstarb Veit in Wasserlauken / Groß Aulöwen / Insterburg
Fazit
Veit Stegenwallners erzwungene Reise ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie uns der Glaube auch durch die schwierigsten Zeiten und Bedrängnisse führen kann. Seine Geschichte erinnert eindrucksvoll daran, dass wir nicht allein sind und dass es immer Hoffnung gibt, selbst in den dunkeklsten Momenten. Lassen Sie sich von seiner Entschlossenheit inspirieren und finden Sie Ihren eigenen Weg, um für Ihre Überzeugungen einzustehen.
Michael, im Januar 2026



Die Genealogie der Stegenwallner-Familie:
Von Salzburg über Ostpreußen bis heute
Die Geschichte einer Familie ist oft ein faszinierendes Puzzle, dass sich über Generationen erstreckt. Die Genealogie der Stegenwallner-Familie ist ein solches Beispiel, dass uns von den Wurzeln in Österreich bis in die Gegenwart führt.


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Diese Galerie zeigt bedeutende Dokumente und historische Fotos der Familie Stegenwallner.
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